„We’re Scarabus and
we play Rock’n’Roll“

frei nach Ian „Lemmy“ Kilmister (Motörhead)

1991 entschlossen sich die vier Freunde Lars Rensing (Gitarre), Sebastian Maul (Keyboards), Hardy O. (Bass) und Oliver Asche (Schlagzeug) eine Band zu gründen und zusammen Musik zu machen. Kurze Zeit darauf gesellten sich Sven Brinkmann (Gitarre) und der exzentrische Sänger Nick Schreger dazu.

Ihren ungewöhnlichen Bandnamen „Scarabus“ fanden die sechs Rocker im Titel eines Solo-Albums von Deep Purple-Sänger Ian Gillan. Dort liegen auch ihre musikalischen Wurzeln: Neben Deep Purple beeinflussten Bands wie AC↯DC, Black Sabbath und Rainbow den Sound von Scarabus. In unzähligen Proben entstanden die ersten eigenen Rock-Songs, geprägt von harten, energiegeladenen Gitarrenriffs im Kontrast mit sanften und flächendeckenden Keyboardsounds. Die mystisch-raue Stimme von Frontmann Nick, oft verglichen mit Axl Rose (Guns N’ Roses), komplettierte den typischen Scarabus-Sound.

Die harte Probenarbeit zahlte sich schließlich aus: Am 20. Februar 1993 fand der in Bandkreisen bis heute legendäre Gig im Vorprogramm der Grevener Metal-Band Traitor statt. Zum Glück wurde dieses erste Highlight in der Bandkarriere in Bild und Ton festgehalten, denn es sollte vorerst auch das letzte bleiben. Kurz nach dem Gig entschloss sich die Band zu einer kreativen Pause.

Die Musiker widmeten sich vorübergehend anderen Projekten. Während sich Seb und Nick bei der Formation MeatWater aus Münster austobten, zog es Hardy eher in Richtung Blues und Jazz. Schlagzeuger Olli fand derweil in verschiedenen Rock- und Coverbands seine neue Heimat. Sven verließ die Band endgültig und spielte in diversen Hardrock-Bands.

1994 fand die Band noch einmal zusammen und spielte unter Mitwirken des Bassisten Michael Waschkowitz einige Gigs. Noch im selben Jahr löste sie sich aber dann wieder auf.

Der Neuanfang

15 Jahre vergingen, bis mit der Hilfe von Jürgen Hunke und Olli als abwechselnde Schlagzeuger und Martin Lanwer am Gesang ein Neuanfang gelang. Martin stieg aus und gründete Chili Fiasco. Mit den Neuzugängen Nicolas Hardung (Gitarre) und Thomas Uken (Schlagzeug, er ersetzte Olli und Jürgen) arbeiten die drei Gründungsmitglieder Lars (jetzt auch Gesang), Seb und Hardy jetzt an Hardrock-Coversongs. Ihrer ursprünglichen Linie bleiben sie dabei treu: Zum Repertoire gehören Songs von Bands wie AC↯DC, Black Sabbath, Motörhead, Uriah Heep und Deep Purple. Nach dem erfolgreichen Konzert am 18. Juli 2009 in Ottos Museumskneipe in Greven verließ Nicolas die Band aus beruflichen Gründen. Mit der übergebliebenen Besetzung wurden dann 2010 einige Gigs gespielt.

Leider hat dann auch Anfang 2011 Thomas die Band aus beruflichen Gründen verlassen - er war zu 100% für Trommelzauber unterwegs. Der Posten „Schlagzeug“ wurde vom Gründungsmitglied Olli als Interims-Drummer vorübergehend ausgefüllt. Mit dieser „Ur“-Besetzung spielte Scarabus im „High Voltage“ in Billerbeck und auf diversen Partys. Im Mai 2011 wurde auch ein neues Bandfoto und ein „Revival“-Foto an der selben Stelle erstellt, an der vor 18 Jahren das erste Bandfoto entstand.

Mitte 2011 trafen Scarabus auf dem Konzert der befreundeten Kick-Band einen alten Bekannten: Sascha Kurpanek, der sich sofort für das Konzept von Scarabus begeisterte.

Zum Ende 2011 nahm Sascha leider den Hut und wurde vorübergehend von Olli ersetzt. Nach einigen Gesprächen ist Thomas seit Anfang 2012 wieder fester Bestandteil der Band.

Leider hat Thomas sehr wenig Zeit für Scarabus und kann nur noch an wenigen Proben teilnehmen, deshalb kam die Anfrage von Udo, auf eine Anzeige im MünsterBandNetz, sehr gelegen. Seit Anfang 2018 trommelt er bei Scarabus hauptamtlich. 

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